Wer
wir sind?
Das Projekt medinetz ist 1998 entstanden und
hat sich zum Ziel gesetzt, Migrant/innen und Flüchtlinge,
insbesondere den Papierlosen, Zugang zu medizinischer Versorgung zu
verschaffen.
Medinetz versteht sich als Projekt der Rasthaus-Initiative.
Bereits durch das 1993 verabschiedete Asylbewerberleistungsgesetz
kann einer großen Gruppe von Flüchtlingen medizinische Hilfeleistung
verweigert werden. Damit wurde die Möglichkeit einer umfassenden
medizinischen Versorgung von Flüchtlingen weitgehend beseitigt. Von
vorneherein ausgeschlossen von der medizinischen Versorgung ist die
Gruppe der illegalisierten Menschen. Es ist zu erwarten, dass nach
Einführung des Zuwanderungsgesetzes noch mehr Menschen in Deutschland
ohne Papiere leben werden müssen.
Für diese Menschen will medinetz einen verfolgungsfreien Raum bieten,
in dem diskriminierende und rassistische staatliche Asylpolitik nicht
stillschweigend gebilligt wird und sie schnelle, praktische,
niedrig-schwellige und kostenlose Unterstützung finden können.
Damit medinetz ein Schutzraum für Verfolgte sein kann, ist die
Wahrung der Anonymität für unsere Initiative ein wichtiges
Arbeitsprinzip.
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